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CO₂-Ampel

Eines von vielen Hilfsmitteln, die während der Pandemie pragmatisch helfen.

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Germany, Cottbus. Open Knowledge Foundation. 14.12.2021 Photo Jan Michalko

Welches Problem wird wie gelöst?

Am Anfang der Pandemie waren viele Hilfsmittel knapp, wie Gesichtsschilde in Krankenhäusern oder Mund-Nasen-Masken. Immer wieder kam es daher zu Engpässen. Dazu zählen auch mangelende Luftfilter, die Gruppen in geschlossenen Räumen ein mindestmaß an Sicherheit bieten. Immer wieder entwickelten engagierte Menschen pragmatische Lösungen, um die Situationen irgendwie in den Griff zu kriegen und Selbsthilfe zu ermöglichen. Dazu zählt auch die CO₂-Ampel, die an das regelmäßige Lüften erinnert. Wenn der CO₂-Gehalt in der Luft stark angestiegen ist, springt sie auf rot. Das hat besonders in der Winterzeit in verschiedenen Kontexten eine Sensibilität für die Situation geschaffen.

Warum ist es ein gutes Beispiel?

Die CO₂-Ampel steht stellvertretend für die verschiedenen zivilgesellschaftlichen Lösungen, die durch ihre offene Dokumentation und einfache Handhabe schnelle Selbsthilfe ermöglichen. Sie funktioniert einerseits als konkretes Hilfsmittel, aber gleichzeitig auch als Bildungsprojekt. In manchen Schulen wurden die Geräte gemeinsam aufgebaut. So fand eine Auseinandersetzung mit der Situation statt. Außerdem erlebte die Gruppe, wie durch das Teilen von Wissen und Engagement Probleme selbst in die Hand genommen werden können.

So kannst du unterstützen

Die CO₂-Ampel ist keine Entwicklung einer Gruppe, sondern in verschiedenen Communities ganz unterschiedlich aufgebaut und immer wieder verbessert worden. Sie und all die anderen entwickelten Hilfsmittel zeigen, wie dezentrale und vernetzte Produktionsgemeinschaften schnell und an lokale Herausforderungen angepasst helfen können. Unterstützt also eure lokalen Offenen Werkstätten, wie Hackerspaces oder FabLabs, die die Dreh- und Angelpunkte dieser Bewegung sind.